Willkommen bei freiraum, dem Seminarhaus für Ernährung, Gesundheit, Wellness sowie Fachseminare für Ernährungsberater. - Donnerstag, der 29.07.2010



AUF DEM GIPFEL DES KILIMANDSCHARO
Expedition zum Dach Afrikas



Ein Erlebnisbericht mit Fotos von Jürgen Wittler
Der höchste Berg Afrikas (im Norden von Tansanias) war das Ziel einer eindrucksvollen Reise, die der Euskirchener Revierförster Jürgen Wittler unternahm.
Am 20. Mai erzählt Jürgen Wittler im freiraum erstmals öffentlich von seiner abenteuerlichen Reise und zeigt seine eindrucksvollen Bilder dazu.

Jürgen Wittler, 52-jähiger Revierförster aus Stotzheim bei Euskirchen, erlebte überwältigende Gefühle auf dem höchsten Berg Afrikas. Seine Emotionen auf dem Gipfelpunkt kann Jürgen Wittler kaum in Worte fassen: „Es war ein Glücksmoment, ein Gefühl der totalen Freiheit und der inneren Weite.“ Und natürlich war es auch ein Gefühl der Zufriedenheit, denn Wittler hat sein Ziel erst nach vielen Strapazen erreicht.

Bergsteigen ist für den Kilimandscharo-Aufstieg eigentlich nicht das richtige Wort. „Es gibt nur wenige Kletterpassagen und die sind eigentlich ganz gut zu bewältigen“, sagt Wittler. Eher könne man von Bergwandern sprechen. Auf staubigen Wegen geht es Kilometer um Kilometer bergauf. Und zwar, so Wittler, in einem unglaublich langsamen Tempo: Fünf Tage hat er gebraucht, um den Gipfel zu erreichen. Strecken von rund 10 Kilometern nahm er pro Tag in Angriff – und brauchte dafür stets etwa sieben Stunden. Begleitet wurden er von neun Einheimischen: einem Führer, seinem Assistenten, einem Koch und sechs Lastenträgern.

Um die extreme Belastung zu überstehen, muss man nicht nur Geduld, sondern auch die nötige Kondition mitbringen. Jürgen Wittler warf hier seine ganze Erfahrung als Marathon-Läufer in die Waagschale. In Vorbereitung auf die Bergtour hatte er rund 380 Laufkilometer absolviert. „Ich würde niemandem empfehlen, ohne Training auf den Kilimandscharo steigen zu wollen“, warnt der Stotzheimer. Für den Aufstieg hatten sich Wittler und seine Begleiter die „Machame Route“ ausgewählt – der anspruchsvollste, aber auch reizvollste Weg zum Gipfel. Die Wanderung führte durch Regenwaldgebiete und beeindruckende Heidelandschaften, in denen seltene Tiere und Pflanzen beheimatet sind.


Der Referent:

Jürgen Wittler aus Stotzheim ist 52 Jahre alt und ist bei der Unteren Forstbehörde Bad Münstereifel zuständiger Revierleiter des Forstbezirks Hardtburg. Er betreut die Wälder im Bereich der Städte Euskirchen, Zülpich und der Gemeinde Weilerswist.

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