AUS ERFAHRUNG LERNEN: SUPERVISION ZUR KOMPETENZERWEITERUNG

Worum geht es:
In der Beratungsarbeit, bei der Akquise oder der Zusammenarbeit mit Kollegen oder Vorgesetzten kommt es immer wieder zu Situationen, wo der eigene Anspruch an erfolgreiche Arbeit und Beratung an persönliche Grenzen stößt. Dies führt zu Unsicherheiten, Unzufriedenheit bis hin zu einem Gefühl des Nicht-Genügens. In solchen Situationen hilft Supervision als ein Prozess des gemeinsamen Reflektierens, z.B. in der Gruppe.
Mit Hilfe der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn (TZI) kann der Austausch von Erfahrungen, Begebenheiten und Informationen in der Gruppe strukturiert und das Verhältnis von Autonomie und gegenseitigem Angewiesensein bewusster erlebt werden. Die Wahrnehmung wird dadurch offener für die Gleichwertigkeit und für die Wechselwirkungen von Personen, Aufgaben, Einflüssen und Störungen.
Im Mittelpunkt steht die Person in ihrem beruflichen Handeln und in ihren sozialen Bezügen. Ziel der Bearbeitung der beruflichen Probleme ist die (Wieder-)Herstellung der Fähigkeit zum Perspektivenwechsel. Damit können schwierige Situationen und der Einfluss der Gefühle besser verstanden werden, Potentiale mobilisiert und vorhandene Ressourcen zielführend genutzt werden. Dabei werden die persönlichen Anteile in Bezug auf die Kommunikation, das Verhalten und Handeln im Arbeitsbereich wahrgenommen, bearbeitet und weiter entwickelt.
Inhalte / Ziele:
● Supervision als Format zur Reflektion und Qualitätssicherung der beruflichen Arbeit kennen lernen. ● Supervision auf Grundlage der Themenzentrierten Interaktion (nach R. Cohn) an Fällen aus der Beratungspraxis und beruflichen Arbeit erleben und erfahren. ● Kennen lernen und Anwenden eines Instrumentes zur Selbstreflektion der Beratungsarbeit und zur Reflektion im Kollegenkreis (Kollegiale Beratung).● Erweitern der eigenen Wahrnehmungs- und Reflektionsfähigkeit.
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